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Deutschland gilt als einer der strengsten und zugleich konservativsten Finanzmärkte – doch ausgerechnet im Bitcoin-Sektor nimmt die Dynamik spürbar zu. Regulierung schafft Klarheit, institutionelle Nachfrage steigt, Verwahrlösungen reifen und private Anleger interessieren sich zunehmend für BTC als langfristiges Wertaufbewahrungsmittel. Einer, der diese Entwicklung seit Jahren aus nächster Nähe begleitet, ist Lasse Ufermann, Market-Making-Spezialist und einer der prägenden Stimmen im deutschsprachigen Bitcoin-Ökosystem. Im Gespräch mit Eric Heinemann gibt er einen seltenen Blick hinter die Kulissen: Wie reif ist der Markt wirklich? Wo liegen die größten Risiken? Und wohin bewegt sich Bitcoin in Deutschland?
Ufermann zählt zu den bekanntesten BTC-Experten der DACH-Region – nicht zuletzt, weil er technisches Know-how, regulatorische Expertise und unternehmerische Erfahrung verbindet. Er kennt die Perspektive von Entwicklern ebenso wie die Erwartungen von Behörden und die Herausforderungen institutioneller Kunden. Genau dieser Dreiklang macht seine Einschätzungen wertvoll in einem Markt, der stark von Vertrauen, Sicherheit und klaren Strukturen geprägt ist.
Die komplette Podcast-Folge mit Lasse findest du hier:
👉 Experts | Die Geheimnisse des Market Making | mit Lasse Ufermann - Crypto Nerds Podcast - Krypto, Bitcoin, Web3 & Co.
Deutschland bleibt ein Markt, in dem Regulierung nicht nur ein Rahmen, sondern ein zentrales Verkaufsargument ist. Nutzer erwarten klare Regeln, BaFin-Lizenzen und zuverlässige Verwahrlösungen – und bekommen genau das. Für Einsteiger ist dieser Ansatz oft ein Vorteil, denn er schafft Orientierung in einem globalen Umfeld, das nicht selten durch Unsicherheit und Grauzonen geprägt ist.
Gleichzeitig ist die deutsche Finanzkultur stark vom Sparen beeinflusst. Viele Anleger betrachten Bitcoin weniger als Spekulationsobjekt, sondern als modernes Aufbewahrungsmittel. Der Vergleich zu Gold fällt häufig, doch BTC ist leichter zu übertragen, global nutzbar und technologisch transparenter. Auffällig ist auch, dass deutsche Nutzer langfristiger denken: weniger Meme-Coins, weniger FOMO, mehr Fokus auf Sicherheit, Education und Eigenverwahrung.
Ufermann beschreibt den Markt als “in der Reifephase”. Die Verwahrinfrastruktur hat sich professionalisiert, BaFin-lizenzierte Anbieter schaffen institutionelle Zugänge und die Lernkurve steigt. Nutzer verstehen zunehmend Halving, Mining und on-chain Dynamiken; zugleich sorgt MICA für einheitliche Rahmenbedingungen in Europa – ein Schritt, den Lasse als echten „Gamechanger“ einordnet.
Auch institutionelle Player bewegen sich verstärkt in den Markt, jedoch langsamer als private Anleger. Auf einer Reife-Skala sieht er Privatanleger bei 5–6 Punkten, Institutionen jedoch erst bei 3–4. Der Grund: Reporting, Compliance und Verwahrung müssen besonders klar definiert sein.
Lasse macht im Podcast eine klare Abgrenzung: Bitcoin ist für ihn ein monetäres Netzwerk, kein Krypto-Projekt unter vielen. BTC hat die stärksten Netzwerk-Effekte, eine verlässliche Geldpolitik und keinen zentralen Betreiber. Altcoins hingegen sieht er eher im Bereich Technologie, Experimente oder Infrastruktur. Das prägt auch sein eigenes Verhalten als Market-Maker – gerade, wenn es um Marktmanipulation, Liquidität und Tokenqualität geht.
Auch wenn der Markt wächst, sieht Ufermann mehrere Baustellen:
Ein Risiko bleibt zudem Manipulation durch unregulierte Player. Im Transcript warnt Ufermann deutlich: „Unregulierte Exchanges können dir alles erzählen – und im Hintergrund trotzdem mit Kundengeldern arbeiten.“ Lasse Ufermann
Sparpläne gewinnen an Bedeutung und nähern BTC an etablierte Anlageformen wie ETFs an. Regelmäßige Käufe, langfristige Horizonte und geringe Gebühren passen gut zur deutschen Mentalität. Dazu kommt der Wunsch, sich in Zeiten geopolitischer Instabilität unabhängiger zu machen.
Ein besonders spannender Teil der Unterhaltung dreht sich um das Marktgeschehen hinter den Kulissen. Hochfrequenzhandel, Liquiditätsbereitstellung und Arbitrage sorgen dafür, dass Preise stabil bleiben und Nutzer jederzeit kaufen oder verkaufen können. Doch diese Mechanismen zeigen auch, warum aktives Trading für Privatanleger extrem schwierig ist.
Lasse formuliert es im Gespräch klar: „Mit professionellen Marketmakern zu konkurrieren macht wenig Sinn – sie sind schnell, automatisiert und immer gehatcht.“ Lasse Ufermann
Vor allem der Bereich Fake Volumen spielt eine Rolle. Viele Exchanges nutzen Wash-Trading, um Aktivität vorzutäuschen und mehr Anleger anzuziehen. Ufermann sagt dazu: „Wenn eine Low-Tier-Exchange fünfmal so viel Volumen reported wie Binance, sollten alle Alarmglocken angehen.“ Lasse Ufermann
In den kommenden Jahren erwartet er:
Sein Ausblick bleibt optimistisch: Bitcoin wird nicht verschwinden – im Gegenteil: Es wird reifer, stabiler und gleichzeitig unsichtbarer, weil es zunehmend in die Finanzinfrastruktur eingebettet wird.
Wenn du tiefer in das Thema Bitcoin, Regulierung & Adoption einsteigen willst, hör dir die komplette Folge mit Lasse Ufermann an:
👉 Experts | Die Geheimnisse des Market Making | mit Lasse Ufermann - Crypto Nerds Podcast - Krypto, Bitcoin, Web3 & Co.
Und wenn du mehr über unseren Gast erfahren möchtest, vergiss nicht, seine neuen Projekte zu verfolgen.
👉 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lasse-ufermann
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Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung. Krypto-Investments sind mit erheblichen Risiken verbunden – bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Triff deine Entscheidungen immer selbstbestimmt und informiere dich gründlich, bevor du investierst.
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