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Bitcoin ist längst mehr als ein technologisches Experiment. Er ist zu einer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Debatte geworden. Kaum jemand in Deutschland hat diese Entwicklung so früh erkannt wie Frank Schäffler. Bereits lange bevor Bitcoin im Mainstream ankam, stellte er im Bundestag die entscheidenden Fragen: Was ist Bitcoin? Wie muss er regulatorisch eingeordnet werden? Und was bedeutet privates Geld für ein staatliches Währungssystem?
Im Crypto Nerds Podcast spricht Schäffler offen über diese frühen Jahre, über politische Widerstände – und darüber, warum Bitcoin aus seiner Sicht bis heute eine zentrale Rolle für Freiheit und Wettbewerb spielt.
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Die komplette Podcast-Folge mit Frank Schäffler findest du hier:
👉 Bitcoin, Regulierung & Freiheit – Crypto Nerds Podcast
Frank Schäfflers Weg zu Bitcoin begann nicht mit Technologie, sondern mit Geldtheorie. Während der Finanzkrise 2008 beschäftigte er sich intensiv mit den Ideen von Friedrich August von Hayek, insbesondere mit dessen Forderung nach einer Entnationalisierung des Geldes. Geld, so Hayek, müsse im Wettbewerb stehen – genau wie jedes andere Gut.
Als Schäffler wenig später erfuhr, dass ein Unternehmer aus seinem Wahlkreis die Plattform bitcoin.de aufbauen wollte, erkannte er sofort die Parallele: Bitcoin war die praktische Umsetzung einer jahrzehntealten Idee. Diese Erkenntnis führte dazu, dass Schäffler bereits 2013 erste parlamentarische Anfragen zu Bitcoin stellte – zu Steuern, Regulierung und rechtlicher Einordnung.
„Das war die Hayeksche Idee, die plötzlich ein Unternehmer umgesetzt hat.“
– Frank Schäffler im Crypto Nerds Podcast
Diese frühen Fragen legten den Grundstein für die bis heute international beachtete steuerliche Behandlung von Bitcoin in Deutschland.
In den Anfangsjahren galt Deutschland als Bitcoin-Hotspot. Berlin zog Entwickler, Unternehmer und Idealisten aus aller Welt an. Orte wie das legendäre Room 77 im Kreuzberger Graefekiez wurden zu Symbolen einer neuen, anarchisch-freiheitlichen Aufbruchsstimmung, in der man Burger und Bier mit Bitcoin bezahlte.
Doch während andere Länder ihre regulatorischen Rahmenbedingungen pragmatisch weiterentwickelten, verlor Deutschland laut Schäffler zunehmend an Dynamik. Ein zentrales Problem sieht er in der deutschen Verwaltungskultur – insbesondere bei Aufsichtsbehörden, die Innovation eher ausbremsen als begleiten.
„In Deutschland wartet man lieber ab, als das Risiko einzugehen, etwas falsch zu machen.“
– Frank Schäffler im Crypto Nerds Podcast
Das Ergebnis: Viele Krypto-Unternehmen verlagerten ihre Aktivitäten ins Ausland – nach Österreich, Malta oder Luxemburg.
Ein wiederkehrendes Motiv im Gespräch ist Schäfflers Ablehnung zentralistischer Geldlösungen. Besonders kritisch sieht er den digitalen Euro (CBDC), der aus seiner Sicht massive Risiken birgt: von der Beschleunigung von Bankruns über Liquiditätsprobleme für Banken bis hin zu möglichen Überwachungsmechanismen.
Bitcoin hingegen sei kein staatliches Projekt, sondern ein Wettbewerbsangebot. Genau darin liege seine Stärke. Er zwinge bestehende Systeme, sich zu rechtfertigen und zu verbessern – ohne Zwang, ohne Monopol.
Schäffler warnt davor zu glauben, technische Einschränkungen könnten Missbrauch verhindern. Was einmal eingeführt sei, könne jederzeit politisch verändert werden.
Auch die Idee strategischer Bitcoin-Reserven spielt im Gespräch eine Rolle. Schäffler hält es für denkbar, dass Staaten Teile ihrer Reserven diversifizieren – ähnlich wie bei Gold. Ebenso denkbar seien Bitcoin-basierte Staatsfonds, etwa zur langfristigen Absicherung von Rentensystemen.
Dabei gehe es nicht um kurzfristige Spekulation, sondern um langfristige Stabilität in einer Welt stetig wachsender Schulden. Volatilität sei dabei kein Argument gegen Bitcoin, sondern Teil seiner frühen Phase.
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist Schäfflers neues Buch „Generation Debt“. Seine These: Die heutige Schuldenpolitik begünstigt ältere Generationen – während junge Menschen die Rechnung zahlen. Steigende Abgaben, instabile Rentensysteme und steuerliche Nachteile beim langfristigen Sparen erschweren finanzielle Unabhängigkeit.
Bitcoin und Aktien sieht Schäffler als mögliche Werkzeuge, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken – vorausgesetzt, sie werden nicht steuerlich oder regulatorisch diskriminiert. Entscheidend sei, zukünftigen Konsum nicht schlechter zu stellen als heutigen.
„Wenn junge Menschen nicht renditeorientiert sparen können, haben sie keine Chance, aus der Schuldenfalle herauszukommen.“
– Frank Schäffler im Crypto Nerds Podcast
Wenn du Frank Schäfflers Gedanken zu Bitcoin, Geldpolitik, digitalem Euro und Freiheit im Originalton hören willst, dann hör dir jetzt die komplette Folge im Crypto Nerds Podcast an:
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Wenn du dich weiter mit seinen Analysen und politischen Positionen beschäftigen möchtest:
👉 Website: FDP Website
👉 LinkedIn: Frank Schäffler, Freiheitsfreund
👉 Buch: Generation Debts: Die Generation, die alles bezahlen muss
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung. Krypto-Investments sind mit erheblichen Risiken verbunden – bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Triff deine Entscheidungen immer selbstbestimmt und informiere dich gründlich, bevor du investierst.Dieser Artikel kann sogenannte Affiliate Links unserer Partner erhalten, wir erhalten eine Provision, wenn du dich für das Angebot entscheidest.


