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dEuro Stablecoin: Wie Ex-Binance-Manager Michael Wild den digitalen Euro neu denkt

Stablecoins gehören heute zu den wichtigsten Werkzeugen im globalen Kryptomarkt. Während USDT und USDC den Ton angeben und täglich Milliarden bewegen, bleibt Europa überraschend weit zurück. Es fehlt ein wirklich überzeugender, sicherer und transparenter Euro-Stablecoin. Genau hier setzt dEuro an – ein dezentraler Stablecoin, vollständig durch reale Werte gedeckt, entwickelt vom Team um Michael Wild, ehemaliger Managing Director DACH bei Binance.

Dieses Interview mit Eric Heinemann zeigt, warum Europa einen neuen Ansatz braucht und wie dEuro diesen Markt transformieren will.

🎧 Jetzt reinhören:

Die komplette Podcast-Folge mit Michael Wild findest du hier:
👉 Exklusiv-Interview mit ex Binance-Manager Michael Wild: Stablecoins und der nächste große Schritt - Crypto Nerds Podcast 

Wer ist Michael Wild – und warum definiert er den europäischen Kryptomarkt mit?

Michael Wild ist eine der wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Kryptoszene, doch sein Weg dorthin war ungewöhnlich. Nach zwölf Jahren Bundeswehr – darunter sechs Jahre bei spezialisierten Kräften – folgten ein Banking-& Finance-Studium, Stationen bei Credit Suisse, KPMG und eToro. Sein Wechsel zu Binance brachte ihn mitten hinein in regulatorische Verhandlungen, Hyperwachstum und internationale Expansion.

Wild beschreibt diese Phase als prägend, aber auch fordernd. Über die Zeit bei Binance sagt er:
„Da fliegst du nicht mit Mach 2, sondern mit Mach 10.“
Diese Erfahrung formte seinen Blick darauf, was Krypto-Produkte wirklich liefern müssen, um nachhaltig zu bestehen.

Nach seinem Ausstieg stand für ihn fest, dass Stablecoins der zentrale Brückenschlag zwischen traditioneller Finanzwelt und Web3 sind – und dass Europa dringend einen besseren Euro-Standard braucht. Aus dieser Erkenntnis entstand dEuro.

Warum der europäische Stablecoin-Markt einen Neustart braucht

Im Gespräch nennt Wild drei Faktoren, die den Euro-Raum seit Jahren ausbremsen.

1. US-Dominanz bringt Europa in Abhängigkeit

Rund 90 % des globalen Stablecoin-Volumens steckt in USDT und USDC. Das führt nicht nur zu FX-Risiken, sondern auch zu einer starken Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern. Für Wild ist das ein strukturelles Problem, das Europa dringend adressieren muss.

2. Euro-Stablecoins ohne klaren Nutzen

Die meisten Euro-Stablecoins sind zentralisiert, bieten wenig Transparenz und lösen kaum reale Nutzerprobleme. Wild bringt es kritisch auf den Punkt, wenn er sagt, dass viele kaum mehr bieten als ein digitales Abbild einer Kreditkarte.

3. Fehlende Transparenz bei Reserven

Über Tether wird seit Jahren diskutiert: Sind die Reserven wirklich vollständig gedeckt? Wild formuliert es im Podcast unmissverständlich:
„Wenn du 70 Milliarden bei Tether abziehst, siehst du, was passiert.“
Gerade deshalb setzt dEuro auf maximale Nachvollziehbarkeit und Echtzeit-Transparenz.

Was macht dEuro anders?

dEuro versteht sich nicht nur als Stablecoin, sondern als Protokoll, das Sparen, Liquidität und Zahlungen neu denkt – komplett gesteuert durch Smart Contracts.

Vollständige 1:1-Deckung

Jeder dEuro wird durch reale Assets hinterlegt: Fiat, tokenisierte Metalle, tokenisierte Real-World-Assets und Kryptowährungen. 

Sparen auf der Blockchain – bis zu 5 % Rendite

Das dezentrale Sparmodul ermöglicht Nutzern attraktive Zinsen ohne Bank, ohne Intermediäre und ohne zentrale Entscheidungsinstanz.

Krypto hinterlegen, Euro erhalten – innerhalb weniger Minuten

Ein USP ist die Kreditfunktion: Nutzer können ihre Kryptowährungen hinterlegen und automatisch dEuro als Kredit erhalten. Wild vergleicht dieses Prinzip mit einem digitalen Lombardkredit. Der Prozess läuft komplett automatisiert über Smart Contracts.

Gebührenfreies Minting

Der Umtausch anderer Stablecoins in dEuro ist kostenfrei – ein Vorteil für Vielnutzer und Institutionen.

Dezentral & MICA-konform

Das Protokoll erfüllt regulatorische Anforderungen, bleibt aber vollständig dezentral gesteuert. Governance-Token-Inhaber entscheiden über Weiterentwicklung und Parameter.

Warum Stablecoins der größte Use Case im Krypto-Sektor sind

Stablecoins fungieren als Schnittstelle zwischen realer Welt und Blockchain. Sie ermöglichen schnelle, internationale Zahlungen, Absicherung vor Volatilität, neue Sparmodelle und nahtloses Onboarding im E-Commerce. Wild erklärt aus persönlicher Erfahrung, wie wichtig diese Funktionalität ist: Er hat selbst Krypto-Payments bei einem renommierten europäischen Sportwagenhersteller integriert – ein Beispiel dafür, wie reale Unternehmen bereits heute von blockchainbasierten Zahlungsprozessen profitieren.

dEuro im Vergleich zum digitalen Euro der EZB

Während Europa an einem CBDC arbeitet, sieht Wild deutliche Unterschiede in Zielsetzung und Kontrolle. CBDCs sind zentralisiert, potenziell zensierbar und abhängig von politischen Vorgaben.
Über den Unterschied sagt er:

 „Beim CBDC gibst du die Kontrolle der Zentralbank – beim dEuro gibst du die Kontrolle den Nutzern.“

dEuro bietet dagegen Dezentralität, globale Verfügbarkeit und eine Community-getriebene Weiterentwicklung.

Wie reif ist der europäische Markt?

Europa hat enormes Potenzial: eine kryptointeressierte Zielgruppe, hohe Sparquoten und über 70 Millionen Menschen, die sich regelmäßig mit digitalen Assets beschäftigen. Dennoch steckt die Adoption noch in den Kinderschuhen. Die größte Hürde bleibt laut Wild die Regulierung, weshalb dEuro aktiv das Gespräch mit Behörden sucht.

Die Vision: der führende Euro-Stablecoin in 12 Monaten

Das Team möchte dEuro innerhalb eines Jahres zum liquiditäts stärksten Euro-Stablecoin machen. Partnerschaften mit Schweizer Börsen, Payment-Providern, DeFi-Plattformen und E-Commerce-Unternehmen sind bereits in Arbeit. Gespräche mit Retailern wie SPAR sowie mehreren osteuropäischen Zentralbanken laufen ebenfalls.

Fünf Learnings für Stablecoin-Einsteiger

  • Verstehe, wie ein Stablecoin gedeckt ist – nicht alle sind 1:1 gesichert.

  • Transparenz ist entscheidend: Gute Stablecoins zeigen ihre Reserven offen.

  • Dezentralität reduziert Abhängigkeiten und zentrale Risiken.

  • Stablecoins sind ein Kern-Use-Case im Web3, nicht „langweiliges Krypto“.

  • Bildung ist essenziell: Stablecoins wirken einfach, sind aber technisch anspruchsvoll.

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Wenn du tiefer in das Thema dEuro, Stablecoins & Regulierung einsteigen willst, hör die komplette Folge mit Michael Wild:
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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung. Krypto-Investments sind mit erheblichen Risiken verbunden – bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Triff deine Entscheidungen immer selbstbestimmt und informiere dich gründlich, bevor du investierst.
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Eric Heinemann ist Gründer von Crypto Nerds, einem der führenden deutschsprachigen Krypto-Education-Formate.
Seit 2018 erklärt er komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Blockchain verständlich und praxisnah – über Podcasts, Kurse und Events in ganz Europa.
Eric Heinemann,
Gründer von Crypto Nerds
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