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Die Conf3rence Dortmund: Wie Sascha Roehrer Web2 und Web3 auf Deutschlands wichtigstem Blockchain-Event verbindet

Events im Krypto-Space gibt es viele – aber nur wenige schaffen es, traditionelle Unternehmen und Web3-Innovatoren wirklich zusammenzubringen. Genau das macht die Conference Dortmund, die 2023 erstmals stattfand und sich seither zu einem der wichtigsten deutschsprachigen Events für Blockchain, AI und Emerging Tech entwickelt.

Im Crypto Nerds Podcast spricht Eric Heinemann mit Sascha Roehrer, Managing Partner der Solve GmbH und Co-Founder der Conf3rence, über die Vision hinter dem Event, die größten Learnings aus dem ersten Jahr und die Trends, die 2024/25 prägen werden.

Hier sind die wichtigsten Insights – kompakt, modern und strategisch eingeordnet.

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Die komplette Podcast-Folge mit Sascha findest du hier:
👉Was wirklich auf Deutschlands größtem Krypto-Event passiert? | mit Sascha Roeher, Managing Partner und Co-Founder der größten Krypto-Konferenz Deutschlands

Wer ist Sascha – und wie entstand die Conf3rence Dortmund?

Sascha ist Managing Partner der Solve GmbH in Dortmund. Ursprünglich aus dem Management Consulting kommend, arbeitete sein Team über Jahre hinweg an der Schnittstelle zwischen Enterprise-Unternehmen und Blockchain-Projekten. Der tägliche Fokus: Use-Case-Validierung, Risikoanalysen und die Frage, wie Unternehmen Web3-Technologie sinnvoll in ihre Geschäftsmodelle integrieren können.

Aus dieser Praxis entstand eine zentrale Erkenntnis: Viele Unternehmen wollten sich mit Blockchain, AI und Web3 beschäftigen – aber fanden keinen neutralen Einstiegspunkt. Die großen internationalen Events waren zu technisch, zu laut oder zu „Web3-Bubble“.

Also stellte sich Sascha die Frage: „Warum gibt es kein Event, das Web2 und Web3 wirklich zusammenbringt – verständlich, pragmatisch, ohne Jargon?“

Seine Antwort darauf war konsequent: Man baut es selbst. Die Conf3rence Dortmund wurde als Plattform geschaffen, auf der Enterprise-Firmen, Web3-Projekte und Einsteiger gemeinsam voneinander lernen können. Sascha bringt es im Podcast auf den Punkt: „Unser Ansatz ist ein anderer: Wir zeigen reale Use Cases – Chancen, Risiken, echte Anwendungen.“

Das Ergebnis ist ein Event, das Brücken baut statt Mauern.

Der mutige Start: Warum die Premiere direkt im Signal Iduna Park stattfand

Dass die erste Conf3rence direkt im größten Fußballstadion Deutschlands stattfand, war kein Zufall. Solve hatte bereits zuvor mit Borussia Dortmund an mehreren Blockchain- und Marketingprojekten gearbeitet. Diese Beziehung öffnete die Tür zum Signal Iduna Park. Sascha beschreibt es so: „Wir hatten gute Beziehungen zu Borussia Dortmund – und darüber kam die Möglichkeit, das Event im Stadion zu machen.“

Die Entscheidung war mutig, aber erfolgreich: 2.500 Besucher kamen zur Premiere.

Das Team dahinter ist kleiner, als man vermuten würde – mit einem Kern an festen Mitarbeitenden, einem Netzwerk aus Freelancern und vielen engagierten Volunteers aus regionalen Universitäten.

Wie man Speaker wie MetaMask, Adobe oder Google gewinnt

Im Podcast spricht Sascha offen darüber, wie hoch der Aufwand hinter dem Line-up ist. Er lacht, als er erzählt: „Jeder, der irgendwo in einer Blockchain-Firma arbeitet, hat ziemlich sicher schon mal eine E-Mail von mir bekommen.“

Die Speaker-Akquise basiert auf globalem Networking, extrem viel Cold Outreach und konsequenten Follow-ups. Gleichzeitig achtet das Organisationsteam darauf, dass die Talks echten Mehrwert bieten – keine Sales-Pitches, sondern Fachwissen, strategische Einordnung und best practices aus der Praxis.

Warum Deutschland ein großes Blockchain-Event braucht

Die deutsche Eventlandschaft ist fragmentiert:

  • Berlin Blockchain Week ist stark developer-driven und über Wochen verteilt.

  • Die Crypto Asset Conference in Frankfurt ist Banking-zentriert.

  • Die TUM Blockchain Conference ist akademisch und technisch.

Was fehlt, ist ein Event mit Enterprise-Tiefe, klarer strategischer Ausrichtung und gleichzeitig offenem Zugang für Einsteiger:innen und Retail.

Die Conf3rence Dortmund füllt genau diese Lücke – und wächst schnell: 2024/25 kommt die offizielle Schirmherrschaft der NRW-Wirtschaftsministerin hinzu, die Integration in die Digitale Woche Dortmund und ein Ziel von über 5.000 Teilnehmern.

Die wichtigsten Themen & Trends 2024/25

1. Tokenisierung – der anhaltende Megatrend

Tokenisierung bleibt einer der stärksten Bewegungen im Markt. Digitale, handelbare Darstellungen von Real-World-Assets eröffnen neue Liquiditätsmodelle, vereinfachen Investmentstrukturen und machen Einzelwerte wie Immobilien oder Rohstoffe für Retail zugänglich. Sascha formuliert es klar: „Tokenisierung wird uns die nächsten Jahre begleiten – und zwar massiv.“

2. DePIN – Decentralized Physical Infrastructure

Eines der spannendsten Felder der kommenden Jahre: DePIN-Projekte bauen dezentrale Mobilfunknetze, Cloud- und Storage-Strukturen oder Energieinfrastrukturen. Nutzer können selbst Teil des Netzwerks werden und mitverdienen. Besonders in Schwellenländern bieten diese Modelle enorme Chancen, weil sie Zugang zu Technologie und Einkommen schaffen.

3. AI – der größte Umbruch der Arbeitswelt seit Jahrzehnten

Für Sascha ist das Thema klar: AI wird industrielle Abläufe transformieren und viele White-Collar-Prozesse radikal verändern. Automatisierte Workflows, LLM-basierte Unternehmensanwendungen und AI-Agenten definieren ganze Berufsbilder neu. Gleichzeitig entstehen neue Schnittstellen zwischen AI und Blockchain – etwa bei Identität, Datenfreigabe und Sicherheit.

Warum frühere Enterprise-Web3-Cases scheiterten – und was jetzt anders wird

Sascha ordnet die vielen Projekte der Jahre 2021–2023 ein: Starbucks NFT-Programm, Lufthansa Loyalty, Nike/Adidas/Prada-Initiativen, Metaverse-Piloten.

Die meisten überlebten nicht, weil sie zu hastig umgesetzt waren – oft als PR-Stunts ohne strategische Tiefe.

Zu den Hauptgründen zählten:

  • fehlende Expertise in Unternehmen

  • überhastete Pilotprojekte

  • mangelnde langfristige Zielsetzung

  • unklare ROI-Modelle

Jetzt beginnt jedoch eine Konsolidierung: Nur Ökosysteme mit realen Partnerschaften, echten Lösungen und nachhaltiger Developer-Förderung werden langfristig bestehen.

Grants: Wie Startups heute wirklich starten können

Ein besonders praxisnahes Thema im Podcast sind Blockchain-Grants: Viele Chains vergeben Fördermittel zwischen 50.000 und 300.000 USD – ohne Equity-Abgabe. Für junge Teams ist das oft der entscheidende Startschuss, um Prototypen zu entwickeln oder Produkte zu testen.

Sascha erklärt, dass Solve direkten Zugang zu vielen dieser Programme hat und Teams gern verbindet.

Wer zur Conf3rence Dortmund kommen sollte

Die Conf3rence ist bewusst kein reines Web3-Bubble-Event. Sie richtet sich an: Unternehmen, die Use Cases prüfen wollen, Web3-Projekte, die Business-Kontakte suchen, Retail-Nutzer:innen, die Orientierung brauchen, und Studierende & Developer, die in die Branche einsteigen wollen.

Etwa die Hälfte der Teilnehmer kommt aus der traditionellen Wirtschaft – genau dieser Mix macht das Event besonders wertvoll für neue Kooperationen und Marktentwicklungen.

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Wenn du tiefer in das Thema Conf3rence Dortmund, Tokenisierung, AI & Web3 einsteigen willst, hör dir die komplette Folge an:
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Und wenn du mehr über unseren Gast erfahren möchtest, vergiss nicht, seine neuen Projekte zu verfolgen. 

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 👉 Conf3rence: https://www.conf3rence.com/  

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung. Krypto-Investments sind mit erheblichen Risiken verbunden – bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Triff deine Entscheidungen immer selbstbestimmt und informiere dich gründlich, bevor du investierst.
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Eric Heinemann ist Gründer von Crypto Nerds, einem der führenden deutschsprachigen Krypto-Education-Formate.
Seit 2018 erklärt er komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Blockchain verständlich und praxisnah – über Podcasts, Kurse und Events in ganz Europa.
Eric Heinemann,
Gründer von Crypto Nerds
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