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Krypto & Steuern: Warum Gregor Danielmeyer jetzt zu mehr Transparenz rät

Krypto galt lange als Grauzone – technisch komplex, regulatorisch unklar und für viele Anleger ein Raum, in dem man sich möglichst unauffällig bewegte. Doch genau diese Phase neigt sich dem Ende zu. Spätestens mit DAC8, verschärften geldwäscherechtlichen Vorgaben und dem internationalen Datenaustausch wird klar: Wer heute in Krypto investiert, muss sich auch mit Steuern, Dokumentation und Compliance auseinandersetzen.

Im Crypto Nerds Podcast spricht Eric Heinemann mit Gregor Danielmeyer, Diplom-Finanzwirt (nicht in dienstlicher Eigenschaft), ehemaliger Betriebsprüfer der Finanzverwaltung NRW und Experte bei Tax & Bytes. Das Gespräch liefert seltene Einblicke in die Denkweise der Behörden – und zeigt, warum viele Krypto-Nutzer ihre Risiken unterschätzen.

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Die komplette Podcast-Folge mit Gregor Danielmeyer findest du hier:

Experts | DAC8, Krypto-Steuern & Geldwäsche: Was Anleger jetzt wissen müssen | Interview mit Gregor Danielmeyer

Vom Betriebsprüfer zum Krypto-Experten

Gregor Danielmeyer ist kein klassischer Krypto-Influencer. Seine Perspektive ist geprägt von über 30 Jahren Finanzverwaltung, davon mehr als 15 Jahre in der Außen- und Betriebsprüfung. Dort ging es immer um dieselbe Frage: Wo entsteht Steuerausfallrisiko?

Lange lag der Fokus auf bargeldintensiven Geschäftsmodellen. Doch mit der Corona-Pandemie verlagerte sich wirtschaftliche Aktivität massiv ins Digitale – Influencer, NFTs, Online-Trading und Token-Modelle rückten in den Mittelpunkt. Genau dort begann Danielmeyer, sich intensiver mit Blockchain-Technologie zu beschäftigen – dienstlich wie privat.

„Blockchain-Transaktionen sind nicht anonym, sondern pseudonym. Das ist ein riesiger Unterschied.“
– Gregor Danielmeyer im Crypto Nerds Podcast

Diese Erkenntnis zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Gespräch.

Warum Krypto & Steuern so oft kollidieren

Ein zentrales Problem, das Danielmeyer beschreibt, ist nicht böser Wille, sondern fehlende Struktur. Viele Anleger experimentieren mit Wallets, Airdrops, NFTs oder DeFi-Anwendungen, ohne ihre Transaktionen sauber zu dokumentieren. Börsen verschwinden, Daten gehen verloren, Backups fehlen – und am Ende kann niemand mehr nachvollziehen, was eigentlich passiert ist.

Hinzu kommt, dass viele Steuer-Tools zwar existieren, aber falsch eingesetzt werden. Sie funktionieren oft gut für einfache private Trades, versagen jedoch bei komplexeren Sachverhalten wie NFTs, Airdrops oder gewerblichen Aktivitäten. Wer dann glaubt, ein PDF-Report reiche aus, täuscht sich.

Danielmeyer’s Fazit ist klar: Die Verantwortung für saubere Daten liegt immer beim Steuerpflichtigen.

NFTs, Influencer und der schmale Grat zum Gewerbebetrieb

Besonders kritisch wird es dort, wo Krypto auf Öffentlichkeit trifft. Influencer, Gamer oder Creator monetarisieren ihre Reichweite über NFTs, Token oder exklusive Zugänge – oft ohne sich bewusst zu sein, dass sie damit steuerlich längst nicht mehr im Privatvermögen agieren.

Schon einzelne hochpreisige NFT-Verkäufe oder wiederkehrende Airdrops können dazu führen, dass Einkünfte als gewerblich eingestuft werden. Ab diesem Punkt greifen völlig andere Regeln – inklusive Buchführungspflichten und Gewerbesteuer.

„Viele merken gar nicht, wann sie steuerlich vom Privatvermögen in den Gewerbebetrieb rutschen.“
– Gregor Danielmeyer im Crypto Nerds Podcast

Gerade NFTs sind dabei besonders anfällig für Fehlbewertungen, Wash-Trading und Missbrauch – ein Thema, das auch aus Geldwäsche rechtlicher Sicht zunehmend relevant wird.

Geldwäschegesetz & Krypto: Ein unterschätztes Risiko

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist das Geldwäschegesetz (GWG). Viele Krypto-Nutzer verbinden es ausschließlich mit Banken – doch das ist ein Irrtum. Auch Kryptobörsen, Plattformen und teilweise sogar Privatpersonen können meldepflichtig sein, wenn Transaktionen auffällig erscheinen.

Danielmeyer warnt davor, die Folgen zu unterschätzen: Kontosperrungen, eingefrorene Gelder und langwierige Prüfungen sind keine Seltenheit mehr. Besonders problematisch wird es, wenn hohe Beträge ohne Vorankündigung auf dem Bankkonto eingehen.

„Wenn die Bank Bauchschmerzen bekommt, ist das Konto schneller gesperrt, als man denkt.“
– Gregor Danielmeyer im Crypto Nerds Podcast

Sein Rat ist eindeutig: Transparenz und proaktive Kommunikation sind der beste Schutz.

DAC8: Der Wendepunkt ab 2026 / 2027

Mit DAC8 erreicht die Regulierung einen neuen Reifegrad. Ab 2027 werden umfangreiche Krypto-Daten an die Finanzbehörden übermittelt – inklusive Klarnamen, Steuer-IDs und Transaktionshistorien. Damit endet endgültig die Illusion, Krypto sei für Behörden unsichtbar.

Danielmeyer erwartet, dass diese Daten künftig automatisiert ausgewertet werden – unterstützt durch KI und neue Prüfverfahren. Der Fokus verschiebt sich von Einzelfällen hin zu systematischen Abgleichen großer Datenmengen.

Für Anleger bedeutet das vor allem eines: Saubere Aufzeichnungen werden zur Grundvoraussetzung, nicht zur Kür.

Mythos „Krypto ist kriminell“

Trotz aller Regulierung stellt Danielmeyer klar: Krypto ist nicht per se kriminell. Der Anteil illegaler Transaktionen ist gering. Gleichzeitig bietet Blockchain sogar Vorteile gegenüber Bargeld, da Transaktionen dauerhaft nachvollziehbar bleiben.

Das eigentliche Risiko liegt weniger in der Technologie, sondern im menschlichen Verhalten: FOMO, fehlendes Verständnis und der Glaube, man könne „schon irgendwie durchrutschen“.

🎧 Die komplette Podcast-Folge anhören

Wenn du Gregor Danielmeyer’s Einschätzungen zu Krypto-Steuern, DAC8, NFTs und Geldwäsche nicht nur lesen, sondern im Originalton hören willst, dann hör dir jetzt die komplette Folge im Crypto Nerds Podcast an:

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Im Gespräch mit Eric Heinemann erklärt Gregor praxisnah, worauf Krypto-Investoren, Trader und Creator künftig achten müssen – und warum saubere Dokumentation in Zukunft entscheidend ist.

Mehr von Gregor Danielmeyer

Wenn du tiefer in seine Analysen und Fachbeiträge einsteigen möchtest, findest du Gregor hier:

👉 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/gregor-danielmeyer-470bbb120/
👉 Fachartikel & Analysen: https://www.taxandbytes.de/

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung. Krypto-Investments sind mit erheblichen Risiken verbunden – bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Triff deine Entscheidungen immer selbstbestimmt und informiere dich gründlich, bevor du investierst.
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Eric Heinemann ist Gründer von Crypto Nerds, einem der führenden deutschsprachigen Krypto-Education-Formate.
Seit 2018 erklärt er komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Blockchain verständlich und praxisnah – über Podcasts, Kurse und Events in ganz Europa.
Eric Heinemann,
Gründer von Crypto Nerds
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