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Trading übt eine besondere Faszination aus. Charts, Hebel, schnelle Entscheidungen – und die Aussicht, in kurzer Zeit hohe Gewinne zu erzielen. Doch genau diese Mischung macht Trading auch gefährlich. Im Crypto Nerds Podcast spricht Eric Heinemann mit Moritz Putzhammer offen darüber, warum Trading für die meisten Menschen deutlich schwieriger ist, als Social Media suggeriert.
Moritz kennt beide Seiten: Er hat selbst aktiv getradet, Trading-Bots gebaut, ein Krypto-Startup gegründet und miterlebt, wie sich Marktphasen, Narrative und Nutzerverhalten verändern. Seine zentrale Botschaft ist klar: Trading ist kein Hobby, sondern harte Arbeit.
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Moritz Putzhammer kommt nicht aus der typischen „Krypto-Bubble“. Sein Einstieg begann im traditionellen Finanzsektor, über Stationen bei Banken, Consulting und akademischer Forschung. Erst während seiner Zeit an der Universität kam er intensiver mit Krypto in Berührung – zunächst aus Neugier, später aus praktischer Motivation.
Wie viele andere versuchte er anfangs, den Markt aktiv zu schlagen. Schnell wurde ihm klar, dass private Trader langfristig strukturell im Nachteil sind: Institutionen verfügen über bessere Systeme, mehr Kapital und spezialisierte Teams. Diese Erkenntnis führte ihn zur Automatisierung – und schließlich zur Gründung eines eigenen Startups für Trading-Bots.
„Als Privatperson hast du langfristig kaum eine Chance, den Markt zu timen – dafür sind Institutionen einfach besser aufgestellt.“
– Moritz Putzhammer im Crypto Nerds Podcast
Trading-Bots gelten für viele als Lösung gegen emotionale Fehlentscheidungen. Moritz räumt mit diesem Mythos auf. Bots nehmen zwar Emotionen aus der Ausführung, nicht aber aus der Strategie. Wer schlechte Annahmen trifft, automatisiert am Ende nur schlechte Entscheidungen.
Ein Bot basiert immer auf klaren Regeln: Welche Assets werden gehandelt, wann wird gekauft oder verkauft, wie groß sind Positionen und auf welchem Zeithorizont wird agiert. Gerade im Kryptomarkt, der stark korreliert und hochvolatil ist, entscheidet sauberes Risikomanagement über Erfolg oder Misserfolg.
„Ein Bot ist kein ‚Set it and forget it‘-Produkt. Wer ihn nicht überwacht, wird irgendwann überrascht.“
– Moritz Putzhammer im Crypto Nerds Podcast
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der Einsatz von Hebelprodukten. Moritz betont, dass Leverage an sich nichts Negatives ist – problematisch wird es erst, wenn Nutzer die Auswirkungen unterschätzen. Schon kleine Kursbewegungen können bei hohen Hebeln zur vollständigen Liquidation führen.
Gerade Einsteiger verstehen oft erst im Nachhinein, was ein 50x- oder 100x-Hebel wirklich bedeutet. In extrem volatilen Marktphasen können selbst solide Strategien innerhalb von Sekunden scheitern. Deshalb rät Moritz dazu, zunächst mit Spot-Trading zu beginnen und Hebel nur sehr bewusst einzusetzen.
Neben technischem Wissen ist Psychologie einer der größten Erfolgsfaktoren im Trading. Moritz beschreibt FOMO – die Angst, etwas zu verpassen – als einen der häufigsten Fehler. Wer ein Asset kauft, weil „alle darüber reden“, ist meist zu spät.
Er selbst zieht daraus klare Konsequenzen: Fokus auf wenige Kernpositionen wie Bitcoin, langfristiges Denken und bewusste Trennung zwischen Investment und spekulativen Trades.
„Wenn ein Token überall ist, ist es in der Regel schon zu spät.“
– Moritz Putzhammer im Crypto Nerds Podcast
In seiner Rolle bei OKX erklärt Moritz, warum sich die Plattform in Europa bewusst auf fortgeschrittene Nutzer konzentriert. Während Einsteigerprodukte wie Sparpläne oder einfache Kaufoptionen vorhanden sind, liegt der Schwerpunkt klar auf Trading-Tools, Liquidität, niedrigen Gebühren und professionellen Features.
Besonders gefragt sind dabei automatisierte Strategien wie DCA- und Grid-Bots, die strukturierteres Vorgehen ermöglichen – vorausgesetzt, Nutzer verstehen deren Funktionsweise und Risiken.
Auch Copy Trading wird im Podcast kritisch beleuchtet. Die Idee, erfolgreichen Tradern zu folgen, klingt attraktiv, birgt aber erhebliche Risiken. Oft werden nur kurze Erfolgszeiträume gezeigt, während langfristige Performance fehlt. Zudem bleibt unklar, ob ein Trader seine Strategie dauerhaft durchhält.
Moritz bringt es pragmatisch auf den Punkt: Wer wirklich konstant profitabel ist, braucht selten fremdes Kapital von Kleinanlegern.
Wenn du Moritz Putzhammers Einschätzungen zu Trading, Bots, Leverage und Risikomanagement im Originalton hören willst, dann hör dir jetzt die komplette Folge im Crypto Nerds Podcast an:
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Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Alle Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung. Krypto-Investments sind mit erheblichen Risiken verbunden – bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Triff deine Entscheidungen immer selbstbestimmt und informiere dich gründlich, bevor du investierst.Dieser Artikel kann sogenannte Affiliate Links unserer Partner erhalten, wir erhalten eine Provision, wenn du dich für das Angebot entscheidest.


